BVG – Axa/Winterthur-Abschied von der Vollversicherung

Ab 2019 offeriert der Axa-Versicherungskonzern keine BVG-Vollversicherung mehr. Im Wesentlichen geht es darum, dass bestehende Vollversicherungen auf Anfang des kommenden Jahres in drei teilautonome Stiftungen transferiert werden. Die Stiftungen sollen Anlagen mit Bewertungsreserven übernehmen, was einem Deckungsgrad von 111% entspricht. Wer von der Axa wegzieht, nimmt das Freizügigkeitskapital mit, jedoch ohne Reserven.

Die Vollversicherungen sind so etwas wie „Rund-um-sorglos“-Pakete. Die BVG-Guthaben der Versicherten werden im Vollversicherungsmodell vollständig garantiert, unabhängig von der Entwicklungen an den Finanzmärkten. Der Versicherer trägt das Anlagerisiko. Für die betroffenen Firmenkunden bedeutet der Übergang von der Vollversicherung zu einem teilautonomen Vorsorgeangebot, dass die KMUs neu das Anlagerisiko selber tragen müssen. Sollte es nach einem Börsencrash zu Unterdeckungen in den Sammelstiftungen kommen, wären die Unternehmen im schlimmsten Fall gezwungen, mit eigenen Mitteln für einen entsprechenden Ausgleich zu sorgen und/oder weitere Massnahmen zu ergreifen.

Es sind zurzeit 40’000 KMU-Kunden mit 400‘000 Versicherten betroffen. Vor allem diese kleinen Kunden sind jetzt auf professionelle Beratung angewiesen. Es gilt abzuwägen, ob weiterhin eine Vollversicherung oder auch eine teilautonome BVG-Sammelstiftung in Frage kommen. Oehler Heidi Versicherungen in Zürich und Illnau berät Sie unabhängig, neutral und frei von Interessenskonflikten.

 

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